Mein Name ist Rebecca K.

Rebecca K._Meine Story

… und das ist meine Geschichte

Im Sommer 2017 hatte ich in meiner linken Brust ziehende Schmerzen. Beim Kontrolltermin beim Frauenarzt spürte ich einen kleinen Knoten. Einen Monat später erhielt ich die Diagnose: Triple Negativer Brustkrebs. Mir hat es den Boden unter den Füßen weggezogen und ich habe zwei Stunden lang nur geweint. Mein erster Gedanke: „Ich will nicht sterben“!

Danach folgten sieben Chemotherapien sowie eine Operation mit Abnahme und gleichzeitigem Aufbau mit Silikon. 2018 kam es zu einem erneuten Auftreten der Erkrankung (Rezidiv) in der linken Brust, die mir dann komplett abgenommen wurde – zudem bekam ich 25 Bestrahlungen. Im Jänner 2019 bekam ich noch einmal ein Rezidiv mit Lebermetastase. Es folgte eine weitere Chemotherapie sowie eine Operation bei der die Lebermetastase entfernt wurde.

Zu Beginn hat mein „Frau-sein“ unter den Veränderungen durch die Krankheit allerdings gelitten. Davor war ich schlanker, hatte immer lange Haare und habe mich gerne geschminkt. Es ist sicher für jede Frau schlimm, wenn die Haare abgeschnitten bzw. abrasiert werden. Aber man lernt damit umzugehen und erkennt, was tatsächlich wichtig ist. Mein Leben hat sich seit der Diagnose ins Positive verändert. Ich bin viel selbstbewusster geworden und lege jetzt mehr Wert auf die wirklich wichtigen Dinge, auf Kleinigkeiten, die man im Alltag sonst oft vergisst.

Mein Rat an Betroffene mit Kindern: Geht offen mit der Krankheit um und verheimlicht nichts! Zudem kann ich allen Frauen raten die Brüste regelmäßig abzutasten. Wenn euch etwas komisch vorkommt, geht zum Arzt und seid beharrlich!

Steckbrief:

Name: Rebecca
Alter: 29 (2019)
Familie: 5-jährige Tochter, alleinerziehend

Diagnose: Triple negatives Mammakarzinom
(Brustkrebs ohne Bindungsstellen (Rezeptoren) für die Hormone Östrogen oder Progesteron und der humane epidermale Wachstumsfaktor-Rezeptor Typ 2 (HER2) ist ebenfalls nicht ausgeprägt)

Alter bei Diagnose: 27 (Jahr 2017)

Wie entdeckt: nach ziehenden Schmerzen selbst getastet

Davor regelmäßig selbst getastet: nein

Themen nach Diagnose: “Ich will nicht sterben”, “meine langen Haare”, “wie komme ich mit meinem Kind gut durch die Zeit”

Was ist mir wichtig: Zusammenhalt, nie aufgeben und meine Familie

OP 1: beidseitige subkutane Mastektomie mit gleichzeitigem Aufbau mittels Silikon über dem Brustmuskel,
OP 2: links radikale Mastektomie
OP
3: Lebermetastase entfernt

Die ausführliche Geschichte zu dieser kurzen Story-Preview folgt bald!

Trigger Warnung

Diese Website behandelt das Thema Brustkrebs und beinhaltet neben persönlichen Schilderungen von Krebspatienten professionell erstelltes Bildmaterial, auf dem nackte Brüste und OP-Narben zu sehen sind.